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Veröffentlicht 28. Februar 2014 von NeueInfo in Computer & Technik
 
 

Wie kann ich meine Handynummer zum anderen Anbieter mitnehmen?

Wird der Mobilfunkanbieter gewechselt, kann die alte Handynummer sogar mit der Vorwahl übernommen werden. In diesem Sinne kann man seine Handynummer zum anderen Anbieter mitnehmen.

Bei der sogenannten Rufnummernportierung handelt es sich um einen Rechtsanspruch, der nach dem Tele­kommunikations­gesetz auch bei dem Abschluss eines Prepaid-Vertrages gilt. Im Folgenden wird vorgestellt, wie die Rufnummernportierung unkompliziert und fristgerecht durchgeführt wird.

Von der Kündigung bis zum Neuvertrag

Rufnummernmitnahme

Rufnummernmitnahme

Kommt die Handynummer zum anderen Anbieter automatisch? Ehe mit der Rufnummernportierung begonnen werden kann, muss der alte Mobilfunkvertrag fristgerecht gekündigt werden. Anschließend hat man 31 Tage nach dem Vertrags­ende Zeit, um einen Antrag auf die Mitnahme der Handynummer zu stellen. Dieser wird an den Anbieter geschickt, dessen Handyvertrag bereits gekündigt wurde. Nun gilt es, einen neuen Vertrag bei einem Unternehmen der eigenen Wahl abzuschließen. Nach dem aktuellen Gesetz muss im Vertrags­formular eine Passage zur Rufnummern­mitnahme integriert sein. Darin wird der neue Mobilfunkanbieter beauftragt, eine Rufnummern­mitnahme durchzuführen. Somit muss sich das Unternehmen selbst darum kümmern, die notwendigen Berechtigungen einzuholen und die alte Nummer an den Neukunden zu übergeben.

Wichtige Regelungen bei der Rufnummernportierung

Zwar wird der neue Mobilfunkanbieter dazu verpflichtet, die Rufnummernportierung selbst durchzuführen, allerdings kann er den dafür betriebenen Aufwand in Rechnung stellen. Einer Studie der Bundes­netz­agentur zufolge, belaufen sich die Gebühren meist auf eine Summe von 15 bis 30 Euro. Einige Mobilfunkanbieter übernehmen die Kosten sogar selbst. Bei einem Prepaidanbieter kann es in einigen Fällen allerdings zu Komplikationen kommen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn persönliche Kenndaten im Neu- und Altvertrag nicht übereinstimmen. Dann muss die Karte auf die richtige Person umgeschrieben werden, ehe die Rufnummernportierung erfolgen kann. Hierfür können ebenfalls Kosten von bis zu 30 Euro verrechnet werden.