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Veröffentlicht 1. April 2015 von NeueInfo in Familie & Gesellschaft
 
 

Ostern, was ist das eigentlich?


Wie in jedem Jahr stehen bunte Ostereier und Schokoladenhasen in den Geschäften zu und zeigen deutlich: bald ist Ostern. Aber was ist Ostern eigentlich?

Das christliche Osterfest

Ostern, was ist das eigentlich?

Ostern, was ist das eigentlich?

In der christlichen Religion ist Ostern das Fest der Auferstehung Jesu. Nach seinem Tod am Kreuz (diesem wird an Karfreitag gedacht) war Jesus nach dem Neuen Testament drei Tage lang im Grab, ehe er von den Toten auferstanden ist und sein Grab leer aufgefunden wurde. Ostern ist also eines der höchsten christlichen Feste – ein Fest des Lebens, der Hoffnung und der Freude. Gleichzeitig beendet Ostern die 40-tägige Fastenzeit.

Im Christentum gibt es unterschiedliche Bräuche, beispielsweise den päpstlichen Ostersegen „Urbi et Orbi“, den Stillstand der Glocken von Karfreitag bis zur Osternacht, in der die Osterkerze entzündet wird oder Osterprozessionen – in vielen verschiedenen Ländern findest du viele verschiedene Traditionen, die häufig mit Leben und Licht, Wasser oder Eiern, einem Symbol für Leben, zu tun haben.

Ostern als Frühlingsfest

Nach heidnischem Brauchtum ist Ostern eher ein großes Frühlingsfest.
Lärm, Feuer und Tanz vertreiben den Winter vertrieben und begrüßen den Frühling und die Sonne. Ostern steht auch hier für Leben und für Fruchtbarkeit – die heidnischen Götter wurden mit Opfergaben und Ritualen um eine gute Ernte gebeten.

Ostereier und Osterhase

Unabhängig von der Religion sind dir sicherlich zwei Dinge bekannt: Die bunt gefärbten Ostereier und der Osterhase.

Worauf diese beiden Traditionen zurückgehen, ist nicht eindeutig geklärt. Sicher ist nur, dass das Ei ist ein Symbol für neues Leben ist. Die Tradition, dass der Osterhase die Eier versteckt, geht offensichtlich in das 17. Jahrhundert zurück, wo sie bereits zur Belustigung der Kinder diente.

Wie läuft ein Osterfest gewöhnlich ab?

Nach den Kartagen, an denen in vielen Familien kein Fleisch gegessen und/oder nicht genascht wird, kannst du an Ostern wieder herzhaft schlemmen.

Ostern ist ein Familienfest

Christen beginnen es häufig mit einem Gang in die Kirche, um Jesu Auferstehung zu feiern. Nach einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen beginnt der Spaß für Kinder: die Ostereiersuche. Einzelne Eier werden eher selten versteckt, sondern ein kleines Nestchen, gefüllt mit Eiern, sowohl „echten“ als auch Schokoladeneiern, einem Schokoosterhasen und dem ein oder anderen kleinen Geschenk. Die Erwachsenen bereiten dieses Spiel vor, indem sie die Nester vorher verstecken – selbstverständlich ohne dass die Kinder davon Wind bekommen.

Nachmittags zu Kaffee und Kuchen steht oft ein selbstgebackenes Osterlamm oder ein Osterzopf auf dem Tisch.
Bevor der Tag beispielsweise mit einer Brotzeit einschließlich bunten Eiern ausklingt, bietet sich bei schönem Wetter ein Spaziergang an der frischen Luft an – vielleicht hoppelt dir ja der Osterhase über den Weg?