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Veröffentlicht 2. Juli 2016 von NeueInfo in Finanzen & Versicherung
 
 

Was ist besser: eine private oder gesetzliche Krankenkasse?

Immer wieder ein Thema, die Frage nach der richtigen Krankenversicherung. Was ist die bessere Wahl? Private oder gesetzliche Krankenkasse? Die Entscheidung ist oft nicht einfach und möchte auch gut überlegt sein.

private oder gesetzliche Krankenkasse

Private oder gesetzliche Krankenkasse – Diese Entscheidung ist individuell zu treffen.

Tatsache ist, beide Versicherungen haben ihre Berechtigung und ihre Vorzüge. Man muss sich informieren und sich klar werden, welche der beiden Versicherungen, privat oder gesetzlich, die richtige ist. Wir wollen Euch dabei mit diesem Artikel unterstützen.

Eine Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht!

Die gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist für jeden Bürger offen. Da sich nicht Jeder privat krankenversichern kann, ist hier schon für gewisse Gruppen, die Private tabu. Für einen Arbeitnehmer unter der Beitragsbemessungsgrenze gibt es keinen Einstieg in die Private. Weiterhin ist es für Personen, die an einer schweren Krankheit leiden, sehr schwer in die private Krankenkasse einzutreten. Da bleibt dann nur der Eintritt in die gesetzliche Krankenversicherung.

Vorteile

  • Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre, mit einem geringen Einkommen können sich kostenfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mit versichern lassen.
  • Egal welche Krankheit, die GKV darf keine Person ablehnen oder gar die Beiträge erhöhen.
  • Steht eine gesetzliche Krankenkasse gut da, bietet sie den Versicherten, Gesundheitskurse und Bonusprogramme an.

Nachteile

  • Die Leistungen sind in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt worden und der Versicherte wird stärker zur Kasse gebeten, z. B. durch höhere Zuzahlungen oder komplette Eigenleistungen für bestimmte Maßnahmen.
  • Die Leistungen sind eine Grundversorgung, die gesetzlich vorgeschrieben ist
  • Eine freie Arztwahl ist ebenfalls nur begrenzt möglich
  • Das Hausarztprinzip ist Standard
  • Die Wahl des Krankenhauses ist ebenso eingeschränkt, nach dem Prinzip des nächst liegenden Krankenhauses.

Die private Krankenversicherung

Wer kann sich in der Privaten versichern?

Versichern können sich Personen, die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen. Beamte und deren Kinder ebenfalls. Weiter können sich Selbständige in der PKV versichern und auch Studenten. Für Beamte, Selbständige und Studenten, ist der Einstieg in die PKV unabhängig vom Einkommen möglich. Wichtig ist, die genannten Personengruppen müssen sich von der Versicherungspflicht befreien lassen und freiwillig gesetzlich versichert sein.

Wer einmal die Kosten und die verfügbaren Zusatzleistungen als Tarifauswahl im Vergleich prüfen möchte, der kann sich auf http://www.pkvvergleich.co ein Vergleichsangebot anschauen. Zudem findet sich auf der Website weiterführende Informationen zur privaten Krankenversicherung.

Umfangreiche Leistungen, kurze Wartezeiten, schnelle Termine: privat versichert!

Vorteile

  • Bei den Leistungen liegen die privaten Krankenversicherungen ungeschlagen an der Spitze. Das Leistungsspektrum ist der Gesetzlichen weit voraus.
    Der Beitrag beim Einstieg in die Private richtet sich nach Alter, Beruf und dem Zustand der Gesundheit.
  • Muss der Selbständige die Beiträge komplett aus eigener Tasche zahlen, so beteiligt sich beim Arbeitnehmer und beim Beamten der Arbeitgeber in etwa zur Hälfte.
  • Vom Basistarif, in etwa angeglichen an die Leistungen der GKV, bis hin zum Top Tarif, mit freier Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung, Einbettzimmer etc. ist alles in der Privaten möglich.
  • Jeder, der sich privat versichern möchte, kann seine Tarife nach Kriterien wählen, die ihm wichtig sind. Je bessere Leistungen gewählt werden, desto höher ist natürlich auch der Beitrag. Das kann man, wenn man möchte, durch eine Selbstbeteiligung wieder minimieren. Meist sind mehrere Selbstbeteiligungsarten möglich, so dass man gut versichert ist und der Vertag bezahlbar bleibt.
  • Nimmt man Leistungen nicht in Anspruch ist bei der PKV eine Beitragsrückerstattung möglich, die sich über ein paar Jahre immens summieren kann. Da können schon mal bis zu 6 Monatsbeiträge zurückerstattet werden. Die PKV bildet Rückstellungen zur Minimierung der Beiträge im Alter.

Nachteile

  • Für privat Versicherte gibt es keine kostenfreie Familienversicherung, der Partner und auch Kinder zahlen einen Beitrag.
  • Der Beitrag für mitversicherte Kinder ist gering
  • Schwerere Krankheiten können zur Erhöhung des Beitrages oder auch zum Ausschluss führen
  • Erhöhte Beitragszahlung bei spätem Versicherungseintritt
  • Beitragsfreiheit während eines Mutterschafts- und Erziehungsurlaubs sind nicht möglich
  • Arztkosten sind im Vorfeld zu zahlen und erst nach einem Antrag von der Krankenkasse wieder einzuholen

Fazit

Jeder der sich krankenversichert sollte seine Möglichkeiten optimal nutzen. Die private Krankenversicherung zu wählen ist für ein bestimmtes Klientel eine gute Wahl. Zum Wechsel in die Private kann jedoch nicht pauschal empfohlen werden. Vieles hängt von der persönlichen Situation ab und individuell abgeschätzt werden. Zur Entscheidungsunterstützung kann ein Berater herangezogen werden oder Vergleichswebseiten.