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Veröffentlicht 2. Januar 2014 von NeueInfo in Freizeit & Hobby
 
 

Der Michael Schumacher Unfall


Der Michael Schumacher Unfall und die Gehirnblutung – Eine Verkettung unglücklicher Umstände

Am Morgen des 29. Dezember 2013, etwa um 11 Uhr erhielten die Bergretter der Region Saulire in den französischen Alpen einen Notruf, der 44-jährige Ex-Weltmeister und Rekordhalter der Formel 1 sei bei der Abfahrt gestürzt und mit dem Kopf auf einen Felsen aufgeschlagen.

Drei Minuten später erreichten erste Rettungskräfte die Unfallstelle, Schumacher war ansprechbar, ein Rettungshubschrauber brachte ihn zunächst in das nahegelegene Krankenhaus in Albertville-Moutiers. Hier stellte sich heraus, dass sein Zustand schlimmer war als zunächst vermutet. Nur wenige Stunden später wurde er für eine Notoperation deswegen in die Universitätsklinik von Grenoble verlegt.

Laut einer offiziellen Mitteilung des Krankenhauses habe Schumacher ein „Schädeltrauma mit Koma erlitten, das eine umgehende neurochirurgische Behandlung erforderte“.

Unfallvorgang noch unklar

Wie genau der Unfall ablief, ist noch nicht bekannt. Die örtlichen Polizeibehörden haben jedoch eine Untersuchungskomission eingesetzt, die den Hergang ermitteln soll. Nich geklärt ist außerdem die Frage, ob weitere Personen involviert oder sogar daran schuld sind. Mittlerweile hat sich Michael Schumachers Pressesprecherin, Sabine Kehm, zu Wort gemeldet und berichtet, dass der Formel-1-Fahrer wohl in einer Gruppe mit mehreren Personen unterwegs war.

Auch sein 14-jähriger Sohn soll den Unfall beobachtet haben. Anscheinend habe Michael Schumacher bei der Abfahrt an einer Kreuzung von zwei Pisten einen Bereich mit Tiefschnee durchschritten, sei auf einen Stein getroffen und dadurch gestürzt. Er war nicht schnell unterwegs, jedoch soll die Verkettung unglücklicher Umstände

Michael Schuhmacher Unfall

Michael Schumacher Unfall

schließlich zu diesem traurigen Unfall geführt haben. Sabine Kehm betont allerdings, dass sie nur „mit aller Vorsicht“ und nach Unterhaltungen „mit mehreren Personen“ glaubt, es habe sich so abgespielt.

Inzwischen haben sich die Mediziner auch über den Zustand des Ex-Weltmeisters geäußert. Nach der Notoperation am Sonntag hieß es, das Kopftrauma sei die Folge der stumpfen Gewalteinwirkung auf den Schädel, das Koma eine Folge der dadurch entstandenen Gehirnblutung. Während der ersten Nacht war der Zustand besonders kritisch, am Montag wurde eine zweite Notoperation durchgeführt, um ein Hämatom aufzulösen. Mittlerweile scheint der Zustand des Formel-1-Fahrers stabil, ist aber immer noch kritisch.

Sein Zustand ist nach wie vor kritisch, das darf man nicht falsch werten – Sabine Kehm

Den Ärzten zufolge, gibt es im Gehirn noch weitere Hämatome, die ebenfalls aufgelöst werden müssen. Um sich einen besseren Überblick zu machen, wird Schumachers Gehirn mehrmals pro Tag gescannt. So ist es den Ärzten möglich zu entscheiden, ob weitere Eingriffe notwendig sind. Auch eine Verlegung in die normale Abteilung des Krankenhauses scheint noch undenkbar, Schumi muss weiterhin auf der Intensivstation bleiben.

Das Rührende vor dem Unfall: Laut formel1.de half Michael Schumacher einem gestürtztem Mädchen wieder auf.