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Veröffentlicht 5. November 2016 von NeueInfo in Selbstständigkeit
 
 

Wie steigere ich meinen Umsatz im Einzelhandel?

Dieser Artikel soll Entrepreneuren, Selbstständigen und Kleinunternehmer wieder Mut machen und eine Hilfe zur Steigerung des Umsatzes im Einzelhandel bieten. Dabei wollen wir jedoch nicht einfach die Arbeitszeit deren Mitarbeiter erhöhen und sogar ihre Lebensqualität mindern, sondern einen Ansatz liefern, die mit dem vorhanden Inventar in kürzerer Zeit mehr Umsatz generiert.

Umsatz im Einzelhandel steigern

Umsatz im Einzelhandel steigern

Probleme erkennen

Grundsätzlich ist zu erkennen, wieso der Umsatz tatsächlich schrumpft oder nicht weiter steigt. Es bedarf somit die Fähigkeit Probleme zu erkennen und sie anzugehen – sie auseinander zu nehmen und im Einzelnen zu betrachten. Der erste Schritt ist daher ein Problem nicht als Ganzes zu betrachten, sondern in seinen Einzelteilen zu zerlegen und wahrzunehmen. Auf diese Weise betreibt man modulare Problemlösung, wie man es zum Beispiel beim Auto kennt. Springt der Wagen nicht mehr an, kauft man sich kein neues Auto, sondern wechselt den Anlasser oder die Zündkerzen. In der Arbeitswelt sieht es ähnlich aus. Nur weil die letzte Zeitschriftenkampagne  nicht den gewünschten Erfolg eingebracht hat, muss das Problem nicht ausschließlich am Medium Print liegen. Es könnte die falsche Zielgruppe der ausgewählten Zeitschrift sein, aber auch das falsche Bild der Anzeige könnte der schwarze Peter sein.

Kunden zum Kauf anregen

Eine Möglichkeit der Umsatzsteigerung im Einzelhandel ist der Zuwachs von Kunden. Das Produkt bleibt bestehen, die Kundenreichweite steigt. Oftmals ist die neue Kundengewinnung jedoch gar nicht nötig – daran denkt kaum einer. Mehr Kunden muss zudem nicht immer mehr Verkäufe bedeuten. Da ist es vorteilhafter, Bestandskunden zu mehr oder häufigeren Einkäufen Kaufvorgängen zu bewegen. Das Potential in Bestandskunden ist enorm, man muss sie jedoch zu deuten wissen.

Eine weitere Variante der Umsatzsteigerung im Einzelhandel ist das Anregen der Kundenkäufe während des Einkaufens. Das Produkt bleibt wie der Kundenstamm gleich, doch die Anzahl der Käufe steigt während des Einkaufsmoments. Dies ist zum einen durch die Kombination von Produkten möglich, zum anderen aber auch durch künstliche Verknappung  („nur noch 10 Stück auf Lager“ – Sind zwar nur noch 10 auf Lager, der Kunde weiß jedoch nicht, dass laufend neue bestellt werden können).
Letztendlich suggeriert man dem Kunden einen Mehrwert oder eine Exklusivität bzw. Schnäppchen-Chance. Dies hat zur Folge, dass am Ende des Tages mit den gleichen Preisen und den gleichen Kunden mehr Umsatz geniert wurde. Ideal für Unternehmer, die keine Neukunden mehr generieren können – sei es durch die Räumlichkeiten oder durch die Auslastung der Mitarbeiter geschuldet. Diese bekannten Marketing Tricks werden häufig genutzt, doch es gibt noch viel mehr im Netz.

Den Kunden zum häufigeren Kauf animieren

Eben sprachen wir über den Mehrverkauf von Produkten je Einkaufserlebnis des Kunden. Nun möchten wir Ihnen Anregungen zu neuen Strategien bezüglich „nach dem Verkaufsmoment“ geben. „Nach dem Verkaufsmoment“ betrifft die Häufigkeit des Kundenkaufs pro Tag, pro Woche, Monat oder Jahr – kommt auf Ihr Geschäftsmodell an.
Ohne Neukunden, ohne neue Produkte oder neue Preise könnte man auf diese Weise den Umsatz erhöhen.

Die richtige Strategie um meinen Umsatz im Einzelhandel zu steigern

Die beste Strategie um den Umsatz zu steigern ist die zugeschnittene Strategie. Das bedeutet, dass es keine alleinige Komplettlösung oder Strategie für alle Unternehmer gibt, sondern jede Strategie und Methode um den Umsatz zu steigern vom eigenen Ausgangspunkt abhängt.
Mit derartigen Aussagen haben viele Schaffende Probleme – verständlich, denn sie bedeutet Arbeit und Zeit. Sie werden aber sicherlich einsehen, dass ohne eigenes Zutun Ihrerseits, sich kaum etwas ändern wird. Deshalb gehen Sie noch einmal in sich und packen Sie es jetzt an!

Das 80/20 Pareto-Prinzip

Was war noch gleich das Pareto-Prinzip? Ach ja, Vilfredo Pareto sagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % Aufwand erreicht wird. Im Einzelhandel heißt das, dass 20 % der Kunde 80 % Umsatz ausmachen. Der restliche Umsatz von 20% wird daher durch die anderen 80 % Kundschaft generiert.  Sie als Kleinunternehmer, Entrepreneur oder Selbstständiger haben somit die Aufgabe diese  umsatzstärkste Kundschaft fortlaufend ausfindig zu machen und sich auf sie einzustellen. Es hilft nichts sein Sortiment stetig zu erweitern um alle Kundengruppen abzudecken. Das erschwert die Arbeit im Einkauf, im Lager, an der Kasse und natürlich auch im Marketing. Finden Sie Ihre Nische und den USP (unique -selling-point = Alleinstellungsmerkmal). Viel Erfolg!