1
Veröffentlicht 26. Mai 2014 von NeueInfo in Wohnen
 
 

Was kann man gegen Zecken tun?


Mit dem schönen Wetter, der Sonne und den Mücken kommen sie auch wieder, die Zecken, die lästigen Blutsauger, die so viel Angst und Schrecken verbreiten.

Und auch unsere Vierbeiner sind immer wieder davon betroffen, manche Fellnase ist sogar ein richtiges Zeckenmagnet. Das tägliche Operieren um die Zecken zu entfernen ist da vorprogrammiert. Dafür sind dann spezielle Zeckenzangen nötig bzw. von Vorteil, doch darauf will ich hier nicht weiter eingehen, denn ich möchte Euch lieber zeigen, wie man erst gar nicht in diese Situation kommt!

Chemische Keule, die einzige Alternative?

Natürlich ist es praktisch und vor allem sicher, beim Tierarzt oder in der Apotheke sogenannte Spot-Ons zu besorgen und aufzutragen. Doch diese Mittel bergen auch etliche Gefahren. Da sie kleine Mengen an chemischen Giftstoffen enthalten, können sie auf Dauer dem Tier auch Schaden zufügen. Besonders abzuraten ist davon, wenn Welpen oder Kätzchen im Haus sind.

Natürliche Abhilfe

Kokosöl von Rapunzel bei Amazon

Das im Video vorgestellte Kokosöl von Rapunzel


Das natürlichste und auch gesündeste Mittel gegen Zecken ist Kokosöl. Unbedingt auf die Qualität achten, es soll 100%-iges Öl, aus nativer Pressung und ohne Zusatz chemischer Mittel wie Weichmacher sein. Am besten darauf achten, dass es auch zum Kochen zu verwenden ist, dann kann nichts schief gehen.

Für die Anti-zecken Behandlung gibt es nun zwei Methoden. Die erste ist die orale Eingabe. zweimal pro Woche fügt man nun dem Futter zwei Esslöffel dieses hochwertigen Öles zu. Man kann dieselbe Menge aber auch mittels einer Spritze dem Tier einfach ins Maul bringen, falls es das Futter verweigert. Durch das Kokosöl wird die Darmflora nun absolut uninteressant für sämtliche Parasiten. Und durch die Haut verströmt das Tier nun einen für den Menschen unmerklichen Duft, der die Zecken abhält. Zusätzlich wirkt Kokosöl auch gegen Würmer und andere Parasiten. Durch die vitaminreichen Inhaltsstoffe ist es auch eine optimale Nahrungsergänzung für das Tier.

Die zweite Möglichkeit ist, das Fell des Tieres täglich mit dem Kokosöl einzureiben. Das Öl ist absolut gut für Haut und Fell, verleiht diesem sogar einen wunderschönen Glanz. Leckt das Tier das Öl vom Körper hat das auch keine negativen Auswirkungen. Das ist natürlich optimal, hält man mehrere Tiere gleichzeitig, die sich ständig gegenseitig putzen, oder wenn Nachwuchs im Haus ist.

Zusätzlich kann man das Kokosöl noch mit Zitronengras oder Lavendel versetzen, das gibt einen Zusätzlichen Insektenschutz. Mit diesen natürlichen und gesunden Mitteln hält man den Lieblingen garantiert lästige Zecken vom Hals.

Hilfe gegen Zecken im Garten

Um dieses Ungeziefer fernzuhalten und im Garten die Sicherheit der Kinder zu gewähren, sprühen wir die Hecken und die üblich betroffenen Gräser kräftig mit einer biologisch abbaubaren Seifenlauge ein. dazu haben wir uns eine große Sprühflasche mit der lauge hergerichtet, und gehen täglich über die betroffenen Stellen. Dadurch werden sie auf natürliche Weise abgehalten, ohne dass Natur und Lebewesen einen Schaden nehmen. Und wir sind froh, durch diese Möglichkeiten gänzlicFh auf Chemie verzichten zu können.

Zecke

Mundwerkzeuge einer Zecke (Ixodus ricinus). Foto ©Richard Bartz (CC Licence)

Ein weiterer Tipp: Zecken halten sich nicht wie fälschlicherweise angenommen im Wald auf Bäumen auf, und sie fallen auch nicht vom Holzschuppen oder von der Terassenüberdachung – Zecken halten sich gerne im hohen Gras auf um von dort auf den nächsten Wirt (also die Zwei- und Vierbeiner im Garten) zu gelangen. Nimmt man den Zecken diese Möglichkeit, verringern sich die Chancen der Zecken ans Blut zu kommen. Dazu sollte man seinen Rasen akkurat herunter mähen. Ideal wäre auch ein kleiner „Graben“ zwischen Rasenfläche und Grundstücksbegrenzung/Wald/Nachbar. Diese Hürde wollen die kleinen Biester ungern nehmen, schon gar nicht bei hellem Licht.

Hält man sich hingegen in fremden Gärten mit Zeckengefahr auf, hilft nur, auch im Sommer, die lange Hose (am besten eine Weiße um dunkle Tiere sofort zu erkennen) anzulassen und die Hosenbeine in die Socke zu stecken. Juckt es auf dem Heimweg dennoch, so entkleidet man sich zu Hause so weit wie möglich und schmeißt die Klamotten in die Waschmaschine. Ein anschließender Duschgang mit einer Haut-Visite gehört dann zum Pflichtprogramm.