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Veröffentlicht 16. Dezember 2014 von NeueInfo in Wohnen
 
 

Was sind praktische Ordnungssysteme für den Keller?

Man fragt sich oft, wie man in seinen Keller, der oft wirklich unglaublich unordentlich und sogar grenzwertig ist, aufgeräumt bekommt und im Anschluss auch aufgeräumt bleibt? Die Lösung sind Ordnungssysteme für den Keller!

Das ist im Grunde gar nicht schwierig. “Ordnung ist die halbe Miete“, das ist ein Satz, den alte Hasen immer wieder predigen, Menschen, die bereits viel Zeit mit dem Aufräumen vergeudet haben. Doch was ist dran an der Weisheit, oder ist es nur eine alte Floskel?

Ordnung muss sein!

Ordnungssysteme

Praktische Ordnungssysteme für den Keller

Sätze wie “Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen” oder “Nur ein Genie beherrscht das Chaos” sind wirklich unpassend. Diese würden es einem zu einfach machen!

Ordnungssysteme muss man so nutzen, dass man die großen von den kleinen Sachen trennt und somit ein “Kleinteillager” errichtet. Als Beispiel ist hier ein Schubladensystem zur Aufbewahrung zu nennen. Vergleichbare Ablagemöglichkeiten können natürlich ebenfalls genutzt werden und variieren nach Vorlieben, Design und Preis.

Man kann auch die Dinge nach hinten räumen

  • Snowboard
  • Drehmomentschlüssel
  • Winterreifen
  • Reisekoffer

Weiter vorne:

die man wirklich selten benötigt. Sachen die man öfter braucht, die kommen gleich in die erste Reihe z. B.

  • Klebebänder
  • Nähzeug
  • Fahrrad
  • Gießkanne
  • Druckerpapier

Wiederum eine andere Möglichkeit wäre, Regale zu kaufen, oder zu bauen, mit denen man sich alle Artikel zugänglich macht. Fahrräder kann man beispielsweise an die Decke oder an die Wand hängen. Hierzu gibt es im Baumarkt optisch und praktisch sehr ansprechende Befestigungen. Kleinteile wie Stifte oder Knöpfe lassen sich prima in kleine Boxen verstauen. Dabei haben sich Ordnungssysteme aus Plastik bewährt, da sie leichter als Metallboxen oder Holzkisten sind, am einfachsten zu reinigen sind, und im Verhältnis zu anderen Materialen günstiger sind.

Wie gehe ich vor?

Am einfachsten ist es, wenn man den Keller ausmisst, sich einen Zettel und einen Stift zur Hand nimmt und eine Skizze davon anfertigt, was man später geordnet und erreicht haben möchte. Hierzu muss man kein Zeichenass sein. Es reicht, wenn die Maße klar sind und man die Regale oder die anderen Ordnungshilfen gut unterbringt.

Den Plan kann man sich dann auch in den Keller selbst hängen und ggf. Änderungen vornehmen. Dieser Plan steht dann als eine Art Lagerliste immer griffbereit. Diese Organisation lässt sich natürlich auch mit kleinen Programmen für den Computer oder dem Smartphone bewerkstelligen – das muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden.

Was kosten Ordnungssysteme für den Keller?

Das kommt ganz darauf an, wie groß der Keller ist, was dieser für einen Inhalt hat, wie intensiv man das Lagersystem betreiben möchte und welche Qualität einem lieb ist. Man kann auch nur aufräumen und sich von der Idee der professionellen Ordnung verabschieden.

Andernfalls kosten so Regale aus Holz oder Metall für Einsteiger ca. 50 bis 70 Euro im Baumarkt. Die Plastikboxen sind schon für unter 15 Euro hier erhältlich. Wer unter 10 Euro Regale oder Boxen sucht, muss um seine Gesundheit im Keller bangen oder ist handwerklich begabt.

Fazit

Das kann man sich erarbeiten! Das Ordnungssystem, mit welchem man in Zukunft seinen Keller sauber und ordentlich halten möchte, muss man lediglich durchziehen und keine Ausnahmen mehr machen.
Ich glaube, dass es jeder schaffen kann, mit einem der genannten Systeme Ordnung zu halten!