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Veröffentlicht 17. Februar 2013 von NeueInfo in Wohnen
 
 

Ein Hausboot kaufen – worauf muss ich achten?


Möchtest du dir in Hamburg ein Hausboot kaufen, dann solltest du schon im Voraus sehr gut planen. Vor allem, was die Kosten und die Organisation drumherum betrifft, gibt es vieles, das du wissen solltest.

Wenn du dich bisher noch nicht mit dem Thema Hausboot auseinander gesetzt hast, ist es natürlich nicht unbedingt leicht für dich, direkt zu wissen, nach welchen Kriterien man ein Angebot für ein Hausboot beurteilen kann. Prinzipiell solltest du dich auf Preise von einem ungefähren Richtwert von 20.000 Euro einstellen. In dieser Preislage erhältst du in der Regel ein gut erhaltenes, einfaches Hausboot, doch natürlich ist die Spanne nach oben hin offen: Auch Boote für das Zehnfache und mehr gibt es zu kaufen. Hier kommt es vor allem auf dein Budget und auf de Ausstattung an.

Hausboot kaufen

Hausboot Schwimmhaus

 

Der Kauf eines Hausboots – so gehst du am besten vor

Wenn du dir ein gebrauchtes Hausboot kaufen möchtest, solltest du dich allerdings nicht nur in Hamburg umsehen, sondern auch im Ausland: Die Niederlande, vor allem Städte wie Amsterdam, sind für ihre Hausboottradition, die dort viel weiter verbreitet ist als hierzulande, bekannt. Dort kannst du zum Teil besonders preiswerte Boote in einem guten Zustand finden.

Als Alternative bietet sich auch ein Floating Home an. Dieses ist eine modernere Variante des klassischen Hausboots. Es wird zwar neu gekauft und ist daher alles andere als günstig, trotzdem erfordert es keine weiteren Kosten für die Instandhaltung, was bei gebrauchten Modellen meist der Fall ist. Bedenke: Wenn du im Ausland ein Hausboot kaufen willst, solltest du auch immer die Überstellungs-Kosten im Hinterkopf behalten.

 

Kosten und Planungen

Wenn du die Kosten für ein Hausboot berechnest, solltest du auch die Liegeplatzgebühren in Hamburg besichtigen. Das wäre aktuell so um bei 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter im Jahr. Weiterhin ist auch die Erschließung wichtig und nicht zu unterschätzen: Wasser, Strom, Abwasser, Müllabfuhr, Telekommunikation, Post und andere Dinge kosten Geld und müssen mit berechnet werden.

Darüber hinaus muss die Schwimmtauglichkeit des Hausboots alle zehn Jahre neu bestätigt werden. Dieses wird dir, ganz ähnlich wie beim TÜV, nach einer ausführlichen Prüfung erteilt. Bei älteren Schiffen kann sogar eine häufigere Prüfung gefordert werden. Diese Abnahme ist natürlich nicht kostenlos.
Ebenso solltest du dir im eigenen Interesse bei den entsprechenden Behörden nach dem Kauf eines Hausboots Informationen über Wasserrechte, Umweltrichtlinien und baurechtliche Regelungen einholen. Hier findest du einen Genehmigungsleitfaden für Hausboote und schwimmende Häuser im Bezirk Hamburg-Mitte.

Hausboote unterliegen wasserrechtlichen und baurechtlichen Auflagen. Alleine kommt man mit all den Paragraphen schnell durcheinander. Es ist deshalb sehr ratsam, sich einer Liegegemeinschaft anzuschließen. Gemeinsam lassen sich Hausboote-Besitzer-Interessen besser wahren. Ebenfalls erhält man so Insidertipps und ernstgemeinte Hilfen. Tipps wie der folgende, sind unbezahlbar: Auf dem Wasser sind Versicherungen gegen Feuer, Havarie und Leckagen besonders wichtig.