Welche Arten von Kindersitzen gibt es?

Es geht nicht immer ohne Auto und gerade in diesem Bereich hat die Sicherheit der Kinder im Auto oberste Priorität. Gerade im Auto kann es auch unverschuldet zu einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen kommen.

Bei kleinen Kindern und Babys ist der Kopf im Verhältnis zum Körper sehr schwer und groß, daher können auch bei niedrigen Geschwindigkeiten bei Kleinkindern und Babys folgenschwere Verletzungen auftreten, wenn der Kindersitz nicht zum Auto und Kind passt. Aus diesem Grund ist es überaus wichtig, einen passenden und sicheren Auto-Kindersitz für den Nachwuchs zu finden.

Arten von Kindersitzen

Wie soll der Kindersitz aussehen – rückwärtsgerichtet (Reboard) oder in Fahrtrichtung?

Die Beförderung von Babys muss grundsätzlich in rückwärtsgerichteten Babyschalen erfolgen. Bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm oder einem Alter von etwa 15 Monaten sollte die Beförderung in der Babyschale erfolgen. Bei einer Frontalkollision überwiegen Vorteile im Bereich der Sicherheit und auch bei einem Seitenaufprall ist eine relative Sicherheit gegeben. Hinzu kommt, dass die Handhabung problemlos ist.
Verschiedene Tests vom ADAC und ÖAMTC haben ergeben, dass auch ab dem 15. Monat ein rückwärtsgerichteter Kindersitz ein geringeres Verletzungsrisiko bei einem Frontalaufprall aufweist.

Ab wann sollte man welchen Kindersitz wählen?

Kindersitz-Klasse (ECE R44/04) Körpergewicht Sitzposition

  • Klasse 0+ bis 13 kg rückwärtsgerichtet
  • Klasse 1 9 bis 18 kg rückwärtsgerichtet
  • Klasse 2 15 bis 25 kg vorwärtsgerichtet
  • Klasse 3 22 bis 36 kg vorwärtsgerichtet

Was ist ein i- Size Kindersitz?

Der Begriff steht für die erste Phase der neuen Kindersitz-Norm ECE R129, welche seit dem Jahre 2013 bindend ist. Diese Norm bezieht sich auf Babyschalen und Kindersitze für Kinder mit einer Körpergröße von maximal 105 cm. Für Kindersitze, welche nach der Norm ECE R44 zugelassen sind, ist das nicht bindend.

Sind die i- Sitze Pflicht?

Es wird auch nach dem Auslaufen von ECE R44/04 keine aktuelle i-Size Pflicht geben. Die i-Size-Norm ist lediglich ein Teil der Verordnung ECE R 129. Grundsätzlich erlaubt diese Verordnung auch darüber hinaus Kindersitze, welche die engen i-Size-Kriterien nicht einhalten, wie zum Beispiel eine maximale Außenbreite von 44 Zentimetern.

Welcher Kindersitz sollte nach der Babyschale erfolgen?

Wenn das Kleinkind aus der Babyschale herausgewachsen ist, ist die nächste Form ein Autokindersitz für Kleinkinder mit der Nutzung von 6 Monaten bis zu 4 Jahren. Abhängig von dem Gewicht und der Größe des Kindes und je nach Zulassung der Kindersitz-Norm ECE R 44 oder i-Size.

Ist jedes Auto i-Size kompatibel?

Funktioniert i-Size auch, wenn das Auto mit ISOFIX ausgestattet ist? Verfügt das Auto über ein i-Size Logo, kann es in allen auf dem Markt erhältlichen Fahrzeugen genutzt werden.

Alle Kindersitzgruppen im Auto sind auch als Isofix-Autositze erhältlich und besonders sicher und einfach im Auto zu befestigen. In diesem Fall benötigt das Auto eine Isofix-Vorrichtung (im Spalt zwischen Sitzfläche und Lehne müssen zwei Haltebügel vorhanden sein). Die Isofix-Norm existiert seit 2004 und gilt weltweit als einheitliche Norm.
Wichtig: Vor dem Kauf eines Isofix-Kindersitzes prüfen, ob das Auto für den Sitz zugelassen ist.

Besteht eine Pflicht für Reboarder?

Das Baby muss laut i-Size-Gesetz mindestens bis zum 15. Lebensmonat rückwärts fahren. Hier besteht für die Eltern eine Pflicht, dieses Gesetz einzuhalten. Experten empfehlen sogar noch darüber hinaus Reboard zu fahren – 24 Monate und länger.

Was sollte man beim Kauf einer Babyschale beachten?

  • Befestigung im Auto – Sicherheitsgurt oder Isofix
  • Sicherheit – Testergebnisse von Stiftung Warentest und ADAC
  • Komfort im Alltag – Kompatibilität und Gewicht
  • Zusatzausstattung – die Babyschale wächst mit

    Ein gutes Produkt und zu empfehlen sind nicht nur die Kindersitze 360 Grad von Elternstolz, sondern das ganze Programm rund um das Baby. Angefangen bei den hochwertigen Pflegeprodukten für das gesunde Baby, bis hin zum Online Shop. Dort bekommst du alles für dein Baby, außer Babys selbst.

360 grad drehbare Kindersitze

Ein Luxus, von den die wenigsten Eltern wissen. Die Rede ist von 360 Grad drehbare Kindersitze, die mit europäischen Sicherheits-Norm, Isofix und Top Tether (zusätzliche Verankerung am oberen Rand vom Kindersitz. Verankerungspunkt im Auto ist seit dem Jahr 2011 für alle Neufahrzeuge in der EU Pflicht).

Wozu dienen die drehbaren Kindersitze? Einfach gesagt: der Bequemlichkeit! So gut wie alle Kinder schlafen liebend gerne im Auto. Um sie im schlafenden Zustand aus oder auch ins Auto und somit in den Kindersitz zu setzen, bedarf es einer halben Verrenkung (sowohl fürs Kind, als auch für die Eltern). Das muss nicht nein, wie es zum Beispiel der Kindersitz 360 Grad von Elternstolz zeigt. Der drehbare Kindersitz wird einfach zur Tür hin ausgerichten, so dass das Kind behutsam in den Sitz kommt oder wieder herausgenommen werden kann

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