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21 Dumme Wege zu sterben

Dumme Wege zu sterben oder „Dumb Ways to Die“ ist ein Video der Metro aus Melbourne, die mit schwarzen Humor uns zeigt wie man nicht sterben sollte.

Das war ein Sicherheitshinweis der Eisenbahngesellschaft von Melbourne (Australien) – „Metro“, doch irgendwie erinnert uns das Video an „Happy Tree Friends“ und die wiederum erinnern an „Itchy und Scratchy

Schwarzer Humor aus Melbourne

Dumb Ways to Die“ ist ein Video der Metro aus Melbourne, das mit schwarzem Humor zeigt, wie man nicht sterben sollte. Schon einmal vorab: Dies ist weder eine Anleitung zum Sterben noch ein Aufruf, sich über ernste Themen wie Selbstmord lustig zu machen. Es geht vielmehr darum, mit einem augenzwinkernden Blick auf verschiedene Gefahren aufmerksam zu machen und wichtige Sicherheitsbotschaften zu vermitteln.

Wir teilen dieses Video, weil wir den schwarzen Humor und die kreative Art, wie die Bahngesellschaft versucht, Aufklärung anders anzugehen, sehr schätzen. Das Video erzeugt definitiv Aufmerksamkeit – innerhalb kürzester Zeit erreichte es Millionen von Aufrufen und liegt mittlerweile jenseits der 30-Millionen-Marke. Die charmant gestalteten Animationsfiguren, gezeichnet von Julian Frost, kombiniert mit dem eingängigen Popsong von Tangerine Kitty (bestehend aus Ollie McGill von The Cat Empire und Emily Lubitz von Tinpan Orange), machen trotz der ernsten Thematik tatsächlich gute Laune.

Hinter dem Video steckt ein Sicherheitskampagne der Eisenbahngesellschaft Metro in Melbourne, Australien, um auf die Gefahren rund um Bahnanlagen hinzuweisen. Trotz seines Humors erinnert mich „Dumb Ways to Die“ an ähnliche Formate wie „Happy Tree Friends“ oder „Itchy & Scratchy“, die ebenfalls durch eine Mischung aus harter Gewalt und schwarzem Humor auffallen.

Die dümmsten Wege zu sterben laut dem Video

Im Folgenden listen wir die skurrilen Situationen aus dem Video auf, in denen die Charaktere ihr Leben durch vermeidbare Fehler verlieren. Diese sollten als deutliche Warnungen verstanden werden:

Die Klassiker des schlechten Urteilsvermögens

  • Haare anzünden:
    Wer braucht schon ein Feuerzeug, wenn der eigene Kopf als Fackel dienen kann? Endet meistens mit einer sehr heißen Frisur und null Haarfollikeln.
  • Einen Grizzlybär mit einem Stock pieksen:
    Ein erstklassiger Weg, um herauszufinden, ob Bären kitzelig sind. Spoiler: Sie sind es nicht, und du bist jetzt ihr Snack.
  • Abgelaufene Medizin essen:
    Chemie-Roulette für Fortgeschrittene. Entweder passiert gar nichts, oder dein Magen beschließt, spontan zu kündigen.
  • Körperteile als Piranha-Köder verwenden:
    Eine sehr effiziente Methode, um in Rekordzeit Gewicht zu verlieren – allerdings meistens nur an den Extremitäten.
  • Toast mit einer Gabel aus dem Toaster holen:
    Ein kurzes, helles Leuchten und du bist die menschliche Glühbirne der Nachbarschaft. Toast ist fertig, du leider auch.
  • Selbst an der Hauselektrik herumbasteln:
    Warum einen Elektriker bezahlen, wenn man auch kostenlos einen Ganzkörper-Schock erleben kann? Ein spannendes Erlebnis, das dich umhauen wird.
  • Sich selbst das Fliegen beibringen wollen:
    Die Schwerkraft ist leider eine sehr strenge Lehrerin, die bei Flugversuchen vom Dach keine Nachhilfe gibt.
  • Zwei Wochen alten, ungekühlten Kuchen essen:
    Ein mikrobiologisches Experiment direkt in deinem Darm. Der Kuchen lebt jetzt, und er will nicht mehr raus.
  • Einen Psychokiller ins Haus einladen:
    Gastfreundschaft ist wichtig, aber manche Gäste nehmen „bis dass der Tod uns scheidet“ etwas zu wörtlich.
  • Das Auto eines Drogendealers zerkratzen:
    Ein kreativer Weg, um sehr schnell sehr viele neue „Freunde“ in dunklen Anzügen kennenzulernen.
  • Den Helm im Weltraum abnehmen:
    Die ultimative Lösung gegen eine verstopfte Nase. Der Druckausgleich ist so gründlich, dass dein Kopf sich quasi verabschiedet.
  • Den Wäschetrockner als Versteck nutzen:
    Das perfekte Versteckspiel – bis jemand auf „Extratrocken“ drückt und du zum flauschigen Knäuel wirst.
  • Eine Klapperschlange als Haustier halten:
    Kuscheln auf eigene Gefahr. Sie gibt dir keine Liebe zurück, dafür aber eine ordentliche Dosis Nervengift.
  • Beide Nieren im Internet verkaufen:
    Finanziell lukrativ, aber die darauffolgende Dialyse am Heimrechner gestaltet sich eher schwierig.
  • Eine Tube Superkleber essen:
    Hält garantiert, was es verspricht. Dein Mund und dein Magen werden für immer unzertrennliche Freunde.
  • Den Atombombenknopf drücken:
    Die schnellste Methode, um die Weltprobleme zu lösen – indem man die Welt einfach kurz verdampft.
  • Sich wie ein Elch in der Jagdsaison verkleiden:
    Ein modisches Statement, das leider dazu führt, dass du sehr viele Bleigeschenke von Jägern erhältst.
  • Ein Wespennest stören:
    Eine Demonstration von Teamarbeit. 500 wütende Insekten zeigen dir, warum man sie besser in Ruhe gelassen hätte.
  • Auf der Bahnsteigkante stehen:
    Ein kleiner Windhauch oder ein stolpernder Passant, und du wirst Teil der Fahrplanverzögerung.
  • Um die Bahnschranke an einem Bahnübergang herumfahren:
    Ein Rennen gegen einen 400-Tonnen-Zug. Der Zug gewinnt immer, auch wenn du eine Abkürzung nimmst.
  • Über die Bahngleise zwischen zwei Bahnsteigen gehen:
    Weil 20 Meter zum Tunnel zu weit sind, riskierst du lieber, zum menschlichen Sandwichbelag zu werden.

Humor als Warnung – aber was tun, wenn man sich schlecht fühlt?

cartoon characters crossing a street
21 DUMME WEGE ZU STERBEN

Während „Dumb Ways to Die“ uns zum Lachen bringt und gleichzeitig auf die Risiken im Alltag hinweist, gibt es auch ernste Themen, die in Verbindung mit diesem Video aufkommen können. Schwarzer Humor kann helfen, Gefahren zu verdeutlichen, aber wenn du oder jemand, den du kennst, mit ernsten Problemen wie Depressionen, Selbstmordgedanken oder anderen mentalen Belastungen zu kämpfen hat, ist es wichtig, Hilfe zu suchen.

Es gibt viele Anlaufstellen, die Unterstützung bieten, egal ob es sich um eine Krise oder chronische Belastungen handelt. Sprich mit Freunden, Familie oder kontaktiere professionelle Hilfe, wie etwa die Telefonseelsorge (in Deutschland unter 0800 111 0 111 erreichbar) oder andere Beratungseinrichtungen. Niemand muss schwierige Zeiten alleine durchstehen, und es ist immer ein Zeichen von Stärke, sich Hilfe zu holen.

Kostenloser Download des Songs

Zum Abschluss möchte ich dir noch den Song, der in dem Video zu hören ist, ans Herz legen. Du kannst ihn dir kostenlos in verschiedenen Versionen herunterladen: als Video-Version, Instrumental-Version oder sogar als Klingelton. Schau einfach mal rein – aber vergiss dabei nicht die wichtige Botschaft des Videos: Sicherheit geht vor!

Den Song könnt ihr euch kostenlos hier runterladen: Video-Version, Instrumental- und als Ringtone-Version

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