Inhaltsstoffe von Seifen: Das sollten Sie wissen!

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Seifen, die nur einen Zweck erfüllen: Reinigen. Und damit sind sie ein wichtiger Baustein von den vom Betrieb verlangten Hygienemaßnahmen.

Selbstverständlich nutzen Personen auch in Privathaushalten verschiedenste Seifen. Dabei unterscheiden sich industriell hergestellte Seifen von Naturseifen.

Inhaltsstoffe von Seifen

Der Inhalt macht den Unterschied

Seifenhersteller verwenden als Ausgangsstoff Fette pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Ursprungs. Erhitzen der Fette und das Zufügen von Lauge führt zu einem Seifenleim aus Glycerin und Alkalisalzen. Chemisch gesehen besteht Seife aus längerfristigen Alkalisalzen der Fettsäure. Stark vereinfacht bestehen Sie aus einer wasserabweisenden Kohlenwasserstoffkette und einer wasseranziehenden Carboxylatgruppe. Zusammen mit dem Wasser bilden sich Mizellen, die für die Waschwirkung sorgen.

Im nächsten Schritt unterscheiden sich Industrieseifen von Naturseifen: Hersteller von Industrieseifen trennen die Seifenbestandteile. Die wichtigsten sind Glycerin, Tenside und Konservierungsstoffe. Das Glycerin wird entzogen. Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe werden zu den übrigen reinen Salzen gemischt. Tenside sind notwendig für die Waschwirkung. Denn sie umhüllen beim Waschen den Schmutz. Dieser wird durch das Wasser entfernt. Denaturierte Alkohole übernehmen diese Funktion in industriellen Seifen.

Ebenso wichtig sind Konservierungsstoffe: Sie hindern Bakterien daran, sich unkontrolliert zu vermehren. Duft- und Farbstoffe werden ebenso zugefügt. Milch und Honig sowie Lavendel zählen hier zu den beliebtesten Kombinationen. Fruchtiger und frischer darf es im Sommer sein: Dann werden beispielsweise Kokos, Mango oder Zitrone bevorzugt. In Naturseifen bleibt das Glycerin, um unsere Haut zu pflegen. Ätherische Öle kommen zum Einsatz und auf chemische Konservierungsstoffe wird verzichtet. Naturseifen und Industrieseifen korrekt mit Wasser verwendet sorgen für Hygiene an der Haut. Sie entfernen oberflächliche Schmutzpartikel und Fette. Auch hauteigene Talgstauungen, die in den Poren vorkommen, werden entfernt. So kann die Haut besser atmen.

Der Einsatz bringt die Wirkung

Die festen Seifenstücke am Waschbecken erleben eine Renaissance. Viele Menschen ziehen sie vor, da Flüssigseife meist in Plastikflaschen verpackt ist. Diese Plastikflaschen sind jedoch sehr in Verruf geraten, da sie bei falscher Entsorgung zur Verschmutzung führen. Flüssigseife oder Schaumseife birgt jedoch in der Anwendung klare Vorteile. Insbesondere im professionellen Einsatz ist dieser hoch einzuschätzen. Zum Einen ist die Zeitersparnis besonders im hektischen Berufsalltag positiv. Denn es muss nicht erst Schaum generiert werden. Zudem ist es möglich mit einem Seifenspender die benötigte Menge passender zu dosieren. Das spart Seife und Wasser.

Automatische Seife mit einem kontaktlosen Seifenspender

Ein weiterer Punkt ergibt sich durch den Seifenspender. Er verhindert, dass die Seife berührt wird. Somit kommen die Anwender immer in den Genuss frischer Seife. Das lästige Abwaschen irgendwelcher schmutzigen Rückstände am Seifenstück bleiben aus. Professionelle Seifenspender können zudem mit dem Ellbogen betätigt werden, sodass die zu waschende Hand nicht an den Pumpkopf des Spenders greifen muss. So können hier keine Keime zurück bleiben, die dann an nachfolgende Nutzer verteilt werden. Wo besonders auf Hygiene geachtet wird, wie in Krankenhäusern oder in Lebensmittel verarbeitenden Unternehmen, ist dieser Aspekt herauszustellen. Zudem hinterlässt Flüssigseife keine potenziell schwer zu reinigenden Rückstände an Armaturen oder Waschbecken.

Seifen für verschiedene Hauttypen

Alle Seifen reinigen. Heutzutage müssen Seifen viel mehr können, besonders fürs häufige Händewaschen im professionellen Einsatz. Sie sollen gleichzeitig pflegen und oder Bakterien sowie Viren beseitigen. Das strapaziert jede Haut. Besonders Personen mit trockener Haut leiden schnell unter Spannungsgefühlen, die Haut wird rissig und Keime können eindringen. Daher haben Sie als Arbeitgeber eine besondere Fürsorgepflicht, der Sie durch kluge Auswahl der Seifen nachkommen können. Bei der Auswahl gilt zu beachten, dass die Seife so viele Eigenschaften wie möglich hat, aber die natürliche Hautbarriere so wenig wie möglich angreift. Das bedeutet, dass Sie unter Umständen einen zweiten Spender mit Desinfektionsmittel bereitstellen. Oder Seife für besonders sensitive Haut besorgen, da diese eine stark rückfettende Wirkung hat.

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Über den Autor

Maximilian Schwack ist Hygieneexperte und Mitarbeiter der Blanc Hygienic Solutions GmbH in Neckarbischofsheim. Das Unternehmen ist Spezialist für Wasch- und Arbeitsraumhygiene und vereint über 30-jähriges Produktentwicklerwissen, Markterfahrung und Branchen Know-how zu einer Einheit. Ein im Detail aufeinander abgestimmtes Produkt-Portfolio sowie ein breitgefächertes Papier-, Füll- und Zusatzsortiment bietet eine bedarfsgerechte Auswahl an bewährten Qualitätsprodukten und sorgt für ein flächendeckendes Angebot aus einer Hand.

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