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Altes Haus sanieren oder neu bauen
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Altes Haus sanieren oder neu bauen?

Auf den ersten Blick wirkt es verlockend, denn alte Immobilien kann man günstig erwerben oder bekommt sie sogar gratis vererbt, doch sieht man genauer hin, ist nicht alles ganz so einfach.

Denn vor allem bei Häusern sieht man die wirklichen Schäden nicht gleich auf den ersten Blick und so können immense versteckte Kosten lauern. 

Den Zustand überprüfen

Habt ihr ein altes Haus geerbt und seit euch noch nicht sicher, ob es sich lohnt zu renovieren oder gar zu sanieren, ist es am klügsten einen Fachmann hinzuziehen. Dieser kostet zwar etwas Geld, aber lieber ihr leistet euch diesen, als danach von unnötig hohen Kosten für die Sanierung überrumpelt zu werden. Auch wenn du ein Haus kaufen möchtest, welches sanierungsbedürftig ist, sollte du zumindest nach einem Baugutachten fragen. Denn die richtigen Mängel sind oft nicht mit freiem Auge erkennbar, schon gar nicht wenn man ein Laie auf diesem Gebiet ist. 

Worauf es ankommt

Ein großes Problem bei alten Häusern sind oft die Mauern. Diese können feucht und modrig sein, im Schlimmsten Fall sogar schimmlig. Doch von außen sieht man das oft gar nicht, die Mauern können schön und stabil wirken, dabei sind sie innerlich stark beschädigt. Diese Feuchtigkeit und den Schimmel wieder hinaus zu bekommen kann sehr aufwendig und teuer sein. Sind die Grundmauern schon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, empfiehlt es sich auf jeden Fall neu zu bauen.

Auch ein wichtiger Punkt ist die Isolierung. Ist das Haus gar nicht isoliert, wie viele alte Häuser, so muss man die Kosten für eine gesamte neue Isolierung tragen. Ansonsten wirst du Unmengen an Heizkosten zu zahlen haben. Auch die Heizung ist ein wichtiger Punkt, denn wenn sie defekt oder sehr alt ist, gehört sie auf jeden Fall ausgetauscht und erneuert. Denn sonst erwarten einen über die Jahre hinweg hohe Kosten.

Ebenfalls prüfen lassen solltet ihr die Elektrik. Oft ist diese so veraltet, dass alles komplett neu verkabelt werden muss. Ein weiterer Punkt sind die Böden. Für diese wurde in alten Zeiten nämlich oft nur Schutt als Füllung hergenommen, dann muss man alles hinausschaffen, neu isolieren und betonieren. 

Haus geerbt – was nun?

Habt ihr ein altes, baufälliges Haus geerbt und festgestellt, das sich eine Sanierung nicht lohnt, gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Ihr könnt das Haus weiterverkaufen zu einem günstigen Preis,
  2. oder ihr reißt es ab. Danach kann man das Grundstück weiterverkaufen oder selbst darauf ein neues Haus bauen.
Haus-abreissen
Haus-abreissen

Möchte man es abreißen, sollte man einen professionellen Dienstleister engagieren. Ein Dienstleister für Abrissarbeiten wäre zum Beispiel „NAPA Construction & Service GmbH„. Die Firma hat ihren Sitz in Berlin und ist ein kompetenter Partner in Sachen Abriss und Abbruch. Sie übernehmen nicht nur Abriss und Demontage, sondern entrümpeln auch und helfen euch, wenn ihr neu bauen wollt. 

Haus renovieren

Hat man sich dafür entschieden, ein altes Haus zu renovieren gibt es auch einiges zu beachten. Ihr solltet auf jeden Fall zu erst die geplanten Kosten großzügig vorkalkulieren und euch fachmännische Beratung holen, um danach auf keine plötzlichen Überraschungen zu stoßen.

Bei dieser Kalkulation sieht man dann auch noch mal, ob eine Sanierung wirklich die günstigste Lösung ist. Bleibt man dabei, ist es wichtig Fachleute zu engagieren die sich mit alter Bausubstanz auskennen um ein schönes, aber auch effizientes und leistbares Zuhause daraus zu machen.

Nun, ob ihr ein Haus renovieren wollt oder gleich neu bauen ist keine einfache Entscheidung, doch es gibt einige Richtlinien. Mit einem kompetenten Baugutachten, sowie fachmännischer Beratung bekommt man einen Überblick über den Zustand sowie die erwarteten Kosten. Dann kann man ganz sachlich mit den Kosten für einen Neubau vergleichen und sich in Ruhe entscheiden.

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