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Veröffentlicht 11. November 2018 von NeueInfo in Wohnen
 
 

Wie sieht ein automatisierter Haushalt aus?

Viele Menschen kennen dieses Problem: Kinder, Haustiere, großer Garten oder einfach ein Berg an Wäsche, der zu erledigen ist, doch die verfügbare Zeit für Hausarbeiten wird kürzer und kürzer.

Manchmal hat man aber auch einfach keine Lust sich zu bewegen – völlig legitim. Genau diese Menschen könnten einen automatisierten Haushalt gut gebrauchen. Wie sieht so etwas genau aus? Zuerst denkt man an Roboter, wie aus schlechten Science Fiction Filmen. Die heutigen Roboter können zwar noch nicht den Menschen ersetzen – gut so, doch einiges ist schon möglich.

Was können Haushaltsroboter einem abnehmen?

Ein Haushaltsroboter kann im Normalfall nicht komplett die Haus- oder Gartenarbeit ersetzen. Allerdings dienen sie vortrefflich als Ergänzung, die eine große Zeitersparnis mit sich bringt. Die Technik selbst hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Neben dem klassischen Staubsaugroboter gibt es noch diverse andere Geräte, die nicht nur Technikfreaks und Hausfrauen cool finden.
An dieser Stelle möchten wir euch einmal zwei gängige Roboter für Haushalt und Garten vorstellen, die den Großteil aller automatisierter Haushalte ausmacht.

Der Mähroboter

Mähroboter

Mähroboter ohne Draht, mit Draht, Sensoren oder GPS

Der Mähroboter oder auch Rasenmähroboter ist eine Revolution in der Gartenpflege. Mit diesem kleinen Helfer kannst du in deinem Garten automatisch den Rasen mähen lassen. Zur Auswahl stehen verschiedene Varianten:

  • Mähroboter mit GPS
  • Mähroboter mit Rasensensoren
  • Mähroboter mit Abgrenzungsdraht

Da die Mähroboter mit GPS und Rasensensoren zu viele Tücken mit sich bringen, kaufen 85% einen Mähroboter mit Abgrenzungsdraht.

Wie funktioniert ein Mähroboter mit Abgrenzungsdraht?

Vor dem ersten Betrieb müssen Markierungen und Grenzen für die Fläche im Garten vorgenommen werden. Dabei wird entweder Draht versenkt unter und/oder über die Erde gespannt. Dies kann man manuell oder mit einer Verlegemaschine vornehmen. Sind die Begrenzungen erst mal gesetzt, mäht der Roboter autonom und oft nach bestimmten Mustern den Rasen auf die eingestellte Wunschhöhe zu jeder voreingestellten Tageszeit.

Ist der Akku einmal leer, fährt das Gerät selbstständig zur Ladestation und lädt sich wieder auf. Nach dem Aufladen geht der Zyklus wieder von vorne los, bis der Rasenmäher Roboter auch die letzte Ecke im Garten besucht hat. Um den Rasenschnitt braucht man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Dieser ist durch das fortlaufende Mähen nur gering und verbleibt auf dem Rasen als Dünger.

Neben der Zeitersparnis arbeitet der Mähroboter, im Gegensatz zum herkömmlichen Rasenmäher, vergleichsweise leise. Zudem arbeitet der Roboter selbstständig und die eigene Anwesenheit im Garten ist nicht notwendig. Die Betriebskosten fallen geringer aus, da auf Benzin verzichtet wird und der Roboter relativ energiesparend ist.

Mähroboter Kosten

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 350 Euro für unter 500m² bis hin zu mehreren tausend Euros für Mähroboter, die auf Fußballfelder oder Golfplätze eingesetzt werden.

Die Betriebskosten sind sehr überschaubar. Man kalkuliert mit 10-30 Euro Stromkosten im Jahr. Zu den Wartungskosten zählen die Schneideblätter, die je nach Modell und Einsatz alle paar Monate für ca. 20 Euro getauscht werden müssen. Seltener müssen Akkus getauscht werden. Dafür schlagen die Akkus, die zwischen 50 Euro bis hin zu mehreren Hundert Euros (Profimodelle) ca. alle vier Jahr zu buche.

Der Saugroboter

Automatisierter Haushalt

Automatisierter Haushalt

Wer kennt es nicht: Die Wohnung ist geputzt und am anderen Ende liegt schon wieder Staub am Boden. Der nicht gleich wieder den Sauger in die Hand nehmen möchte, sollte sich einen Saugroboter anlegen. Zudem schaffen die Staubsauger-Roboter für eine gewisse Grundsauberkeit. Moderne Modelle verfügen über die Funktion, einen Zeitwecker zu stellen. Das Gerät schaltet sich zum Beispiel dann ein, wenn man gerade auf der Arbeit oder beim Einkaufen ist. Das ist auch bei bestimmten Modellen empfehlenswert, denn ein gewisser Geräuschpegel ist von den kleinen Saugern zu erwarten.

Wie funktionieren Saugroboter?

Saugroboter gibt es in den verschiedensten Variationen. Meist sehen sie tellerförmig aus und besitzen an der Unterseite rotierende Bürsten mit integrierter Saugtechnik. Durch seine runde Form ist er sehr wendig. Damit es keine Kollisionen mit Wohnungseinrichtungen oder Treppenabstürze gibt, verfügen Staubsauger Roboter über Infrarotsensoren und/oder Kameras.

Wer kurz vor einem Besuch noch schnell den Staub vom Roboter saugen lassen möchte, sollte sich über die Saugstrategien und Arbeitsweisen der kleinen Haushaltshelfer im Klaren sein. Die Fahrstrategie ist je nach Hersteller unterschiedlich. Beispielhaft zeigen wir euch hier einmal den IRobot 960 von Roomba und begutachten, wie er seine Aufgabe meistert.

Genau wie beim Mähroboter fährt der kleine Saugroboter zur Ladestation selbstständig zurück, sobald der Akku leer wird. Für die meisten Modelle ist es auch kein Problem über den Teppich oder andere kleine Hindernisse zu fahren. Der IRobot hat im Video hingegen Probleme ein kleines Stofftier zu erkennen, ist er dennoch zu empfehlen? Wir sagen ja und möchten deshalb dieses Modell genauer vorstellen.

Der IRobot Roomba: Der Vorreiter der Staubsaugroboter

Der IRobot Roomba sorgt mit innovativer und langer Forschung für einen sauberen Boden. Die Technologie macht das Gerät noch viel smarter, denn er besitzt WLAN und eine eigene App, mit der man das Gerät bei Bedarf bedienen kann. Es ist zudem möglich, den Roboter von der Arbeit aus zu aktivieren. Falls es Probleme geben sollte, erhält man eine Fehlermeldung auf dem Smartphone.

In höheren Preisklassen kann der Roomba eine Karte von der Umgebung erstellen und lernt beim Saugen mit und weiß so in Zukunft, wo mehr Schmutz sein wird. Diese Modelle verfügen auch über eine sogenannte „AeroForce Reinigungsfunktion“, die für eine bis zu 5-fachen Reinigungsleistung sorgt.